PP:AGENDA konzipiert Webportal zur Wissenschafts-/Hochschulforschung für das BMBF


Das neue Informationsportal www.wihoforschung.de präsentiert alle Förderaktivitäten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo). Die Agentur realisierte den neuen Internet-Auftritt im Rahmen einer mehrjährigen Beauftragung. Mit dem Launch des Portals übernimmt PP:AGENDA Aufgaben in den Bereichen Beratung, Online-Redaktion, AVM-Format und Community-Transfer

Rund um Hochschulwesen und Wissenschaftssystem hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) spezielle Förderrichtlinien eingerichtet. Das neue Informationsportal "WiHo – Wissenschafts- und Hochschulforschung" bündelt nun sämtliche Informationen aller seit 2013 laufenden BMBF-Förderlinien und Forschungsprojekte. Dabei geht es vor allem um konkrete Fragestellungen der Wissenschafts- und Hochschulforschung, wie die Wirkungsweise digitaler Lehr- und Lernmethoden in der Hochschulbildung, aktuelle Problemlagen in Studium und Lehre oder Karriereentwicklungen des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ein Forschungsfeld mit großem Potenzial und internationaler Perspektive

"Wissenschaftliche Qualifikation und exzellente Forschung bilden die Grundlage für das Entwicklungs- und Innovationspotenzial Deutschlands. Doch wie generieren wir neues Wissen? Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um exzellente Forschungsergebnisse zu erzielen? Antworten auf diese Fragen gibt die Wissenschafts- und Hochschulforschung, die das BMBF fördert. Die Impulse aus der Wissenschaft für die Wissenschaft eröffnen neue Chancen für den Fortschritt unserer Gesellschaft", erklärte Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in ihrem Grußwort anlässlich der Veröffentlichung des neuen Portals.

Auch weltweit ist die Wissenschafts- und Hochschulforschung ein Thema mit großer und vor allem steigender Relevanz. Jedoch sind sowohl die Schwerpunkte der Forschung als auch ihr Institutionalisierungsgrad von Land zu Land sehr unterschiedlich. Um die Vielfältigkeit der Forschungslandschaft abzubilden, werden auf dem neuen Portal deshalb auch ausländische Forschungsinstitute und internationale (Fach-) Gesellschaften präsentiert. Insbesondere Interviews mit Leiterinnen und -leitern ausländischer Institute eröffnen internationale Perspektiven zur Wissenschafts- und Hochschulforschung.

Ganz nah dran an den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Die vom BMBF geförderten Forschungsprojekte werden von engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geleitet. Das neue Portal gibt den Menschen hinter den Projekten erstmals ein Gesicht und zeigt, was, wie und wen das BMBF fördert. "Wir stellen Forschungsaktivitäten und –interessen konkret vor, schaffen breite Transparenz und neue informelle Transfers. Zudem ist das Portal sowohl auf die Etablierung eines zentralen Online-Treffpunkts für die Communties als auch für schnelle Zugänge für Interessierte ausgelegt", so Rolf Miller, CEO PP:AGENDA.

Professorinnen und Professoren, die über Wissenschaft und Hochschulen lehren und forschen, werden via Kurzvideos vorgestellt. Erste Interviews geben Aufschluss über den persönlichen Werdegang, die Sicht zum Status der Wissenschafts- und Hochschulforschung in Deutschland sowie zu weiteren interessanten Fragen rund um das Forschungsfeld.

Studiengänge und Publikationen der Wissenschafts- und Hochschulforschung

Für den wissenschaftlichen Nachwuchs sind darüber hinaus noch weitere Themen des neuen Portals interessant, wie die acht Masterstudiengänge in Deutschland auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Hochschulforschung für Absolventinnen und Absolventen, die sich für die Wissenschaft als Beruf interessieren. Und die Literaturempfehlungen, die zum Auftakt vom wissenschaftlichen Beirat des BMBF-Förderschwerpunktes zusammengestellt wurden, bieten spannenden wissenschaftlichen Lesestoff. Der Beirat besteht aus Dr. Edith Braun (INCHER, Kassel), Prof. Dr. David Kaldewey (Forum Internationale Wissenschaft, Bonn), Dr. Martina Franzen (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) und Dr. Bernd Kleimann (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, Hannover).

Weitere Informationen:

www.wihoforschung.de
www.bmbf.de/de/wissenschafts-und-hochschulforschung-3666.html